Aufbruch_Fahrrad

Tag des Guten Lebens 2018


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    Was ist das?

    Seit 2013 wird einmal pro Jahr am "Tag des guten Lebens" ein Veedel zur autofreien Zone erklärt. Diesmal ist es das Agnesviertel und der Eigelstein. Bei dem Nachbarschaftsfest erobern Anwohner die Straßen mit Frühstückstafeln, Kunst und gemeinsamen Happenings.

    https://mobil.koeln.de/koeln/was_ist_los/topevents/tag-des-guten-lebens_914541.html

    Nein, das gibt es so nicht in Düsseldorf, zu mindestens ist mir das nicht bekannt. Herr Oberbürgermeister, eine tolle Sache - bitte kopieren!!

    Warum kommt man als Düsseldorfer nun auf die Idee dahin zu radeln? Am Stand des Kölner Forum Radverkehr RADKOMM, wurde für die Initiative Aufbruch Fahrrad Unterschriften gesammelt. Und da wollte ich bei helfen und mal ein paar Gesichter der Aktion kennenlernen.

    Los geht's, mit der Fähre in Zons übergesetzt und ab nach Köln. Ziemlich langweilig, immer geradeaus.

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    Kölner Radinfrastruktur vom Feinsten 😉

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    Ne, ist nicht der Dom 🙂

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    Angekommen 😉

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    Kurz was zur Radinfrastruktur in Köln. Ich bin die B9 lang gefahren, Neusser Str., das war stellenweise schon sehr abenteuerlich. Schlechte Führung, manchmal wusste man gar nicht wo es weiter ging. Bürgersteig rauf, Bürgersteig runter und das manchmal alle 50 Meter. Wie gut das Sonntag war und der Autoverkehr relativ gering war. In der Woche müsste man das nicht unbedingt haben.

    Ich habe dann ca. 4 Stunden geholfen Unterschriften zu sammeln, mir ist relativ schnell aufgefallen, das man mit dem Thema ein Kernproblem anspricht was ganz viele Menschen berührt. Ich denke, die lokalen Politiker könnten mit diesem Thema gut punkten, aber die haben ja meistens nicht den Mut dazu, was zu verändern. Man lässt es lieber so, wie es seit den 70er Jahren so gewachsen ist 😞

    Auch waren viel Kölner sehr unzufrieden damit, was die lokalen Verantwortlichen so für den Radverkehr machen. Für mich als Düsseldorfer war das interessant, weil ich hier in Düsseldorf schon das Gefühl habe, das man sich Mühe gibt etwas zu ändern. Ok, es geht zu langsam, zu ängstlich, aber es passiert wenigstens etwas.

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    Viele Menschen kamen an den Stand und wollten unbedingt unterschreiben, ein sehr schönes Gefühl wenn man merkt, das die Initiative Aufbruch Fahrrad ein ganzes wichtiges Thema aufgegriffen hat.

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    Der mobile Radweg

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    Nach vielen interessanten Gesprächen und vielen eingesammelten Unterschriften habe ich mich dann wieder auf den Heimweg gemacht. Schön, wenn man dann wieder die Fähre nach Hause erreicht hat.

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    An die Kölner "Fahrrad-Aktivisten", man sieht sich wieder 🙂