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NGINX - Installation

NGINX
  • Es gibt da ein kleines Problem, was einige verwirren könnte. Wenn man NGINX aus den normalen Repos installiert, bekommt man auf Debian 10.1 folgende Version.

    root@rockpro64:/etc/nginx/sites-enabled# nginx -v
    nginx version: nginx/1.14.2
    

    Diese Installation arbeitet mit /etc/nginx/sites-enabled und dem Pfad /var/www/html

    Und deinstalliert.

    apt purge nginx
    

    Aufpassen, verschiedene Ordner blieben bestehen. Habe ich alle von Hand gelöscht. Als nächstes gehen wir nach der Anleitung von NGINX vor. https://nginx.org/en/linux_packages.html#Debian

    Step 1

    apt install curl gnupg2 ca-certificates lsb-release
    

    Macht nix, alles schon da.

    Step 2

    echo "deb http://nginx.org/packages/debian `lsb_release -cs` nginx" \
        | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/nginx.list
    

    Das macht folgendes

    nano /etc/apt/sources.list.d/nginx.list
    

    Inhalt der Datei

     deb http://nginx.org/packages/debian buster nginx
    

    Step 3

    curl -fsSL https://nginx.org/keys/nginx_signing.key | sudo apt-key add -
    

    Als nächstes wird der Key gecheckt.

    root@rockpro64:/etc# apt-key fingerprint ABF5BD827BD9BF62
    pub   rsa2048 2011-08-19 [SC] [expires: 2024-06-14]
          573B FD6B 3D8F BC64 1079  A6AB ABF5 BD82 7BD9 BF62
    uid           [ unknown] nginx signing key <signing-key@nginx.com>
    

    Sieht so weit alles gut aus. Dann wie gewohnt.

    apt update
    apt install nginx
    

    Doch hier ein Problem

    N: Skipping acquire of configured file 'nginx/binary-arm64/Packages' as repository 'http://nginx.org/packages/debian buster InRelease' doesn't support architecture 'arm64'
    

    Hmm, kein arm64 Paket von NGINX!?

    fef101ac-3a97-4bce-a0b1-4091d831471a-grafik.png

    Ok, dann auf einem Ubuntu Bionic Minimal 🙂

    6f82b5da-c57e-4b04-972a-beab4c88bada-grafik.png

    Installation nach -> https://docs.nginx.com/nginx/admin-guide/installing-nginx/installing-nginx-open-source/#prebuilt_ubuntu

    Nach der Installation erhält man folgendes

    rock64@rockpro64:/etc/apt$ nginx -v
    nginx version: nginx/1.17.4
    

    Wir sind also auf der letzten "Mainline" Version von NGINX. Aber hier gibt es

    • /var/www/ nicht mehr
    • /etc/nginx/sites-enabled nicht mehr

    Was ist jetzt anders?

    Nicht so viel, man muss es nur wissen.

    In /etc/nginx findet man die

    • nginx.conf

    Unter /etc/nginx/conf.d findet man die Config Dateien der einzelnen Webseiten, hier im Beispiel die

    • default.conf

    Und die Daten der Webseiten findet man unter /usr/share/nginx/html

    rock64@rockpro64:/etc/nginx/conf.d$ ls -lha /usr/share/nginx/html
    total 16K
    drwxr-xr-x 2 root root 4.0K Oct  1 08:52 .
    drwxr-xr-x 3 root root 4.0K Oct  1 08:52 ..
    -rw-r--r-- 1 root root  494 Sep 24 14:49 50x.html
    -rw-r--r-- 1 root root  612 Sep 24 14:49 index.html
    

    Nach was, der NGINX Server ist nicht automatisch gestartet.

    rock64@rockpro64:/etc/nginx/conf.d$ sudo service nginx status
    ● nginx.service - nginx - high performance web server
       Loaded: loaded (/lib/systemd/system/nginx.service; enabled; vendor preset: enabled)
       Active: inactive (dead)
         Docs: http://nginx.org/en/docs/
    

    Mit

    sudo service nginx start
    

    ist das dann auch erledigt.

    Fazit

    Ich wollte hier kurz aufzeigen, das es Unterschiede gibt, ob man NGINX aus den Repos installiert oder man die Daten direkt von NGINX benutzt. Mit dem Wissen darüber, ist es nicht so schwer auch die vielen Tutorials im Netz zu verstehen. Hat mich lange verwirrt, bis ich endlich begriffen hatte, warum das so ist.

    In der Praxis ist das hinterher völlig egal. Macht beides das Gleiche, wobei ich es besser finde da ich jetzt den Zwischenschritt mit dem symbolischen Link los bin.

    zusätzlich haben wir gelernt, das es nicht für jede Distribution arm64 Pakete gibt 🙂

  • Nextcloud - Update auf 28.0.0

    Nextcloud
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    FrankMF

    28.0.1 ist da. Den Log Reader wieder aktiviert. Gleiches Verhalten. Kann ich so leider nicht gebrauchen, also wieder deaktiviert.

  • Debian 11 - nginx mit Seafile

    NGINX
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    H

    Hi,
    ja es ist zu Warm 😀 😎

    Hab mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt.
    Ich suche ne möglichkeit bzw. ein Howto wie ich Seafile für einen bekannten auf ein Shared Hosting Paket installiert bekomme.

  • NGINX - Neue Domain bekannt machen

    NGINX
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    Niemand hat geantwortet
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  • Kopia - Verbessertes UI in Arbeit

    Kopia
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    FrankMF

    Nächste tolle Neuerung, man kann die Datensicherung jetzt sofort mounten. Sich alles ansehen usw.

    Bildschirmfoto vom 2020-09-08 21-56-39.png

  • LUKS verschlüsselte Platte mounten

    Linux
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    655 Aufrufe
    FrankMF

    So, jetzt das ganze noch einen Ticken komplizierter 🙂

    Ich habe ja heute, für eine Neuinstallation von Ubuntu 20.04 Focal eine zweite NVMe SSD eingebaut. Meinen Bericht zu dem Thema findet ihr hier. Aber, darum soll es jetzt hier nicht gehen.

    Wir haben jetzt zwei verschlüsselte Ubuntu NVMe SSD Riegel im System. Jetzt klappt die ganze Sache da oben nicht mehr. Es kommt immer einen Fehlermeldung.

    unbekannter Dateisystemtyp „LVM2_member“.

    Ok, kurz googlen und dann findet man heraus, das es nicht klappen kann, weil beide LVM Gruppen, den selben Namen benutzen.

    root@frank-MS-7C37:/mnt/crypthome/root# vgdisplay --- Volume group --- VG Name vgubuntu2 System ID Format lvm2 Metadata Areas 1 Metadata Sequence No 4 VG Access read/write VG Status resizable MAX LV 0 Cur LV 2 Open LV 1 Max PV 0 Cur PV 1 Act PV 1 VG Size <464,53 GiB PE Size 4,00 MiB Total PE 118919 Alloc PE / Size 118919 / <464,53 GiB Free PE / Size 0 / 0 VG UUID lpZxyv-cNOS-ld2L-XgvG-QILa-caHS-AaIC3A --- Volume group --- VG Name vgubuntu System ID Format lvm2 Metadata Areas 1 Metadata Sequence No 3 VG Access read/write VG Status resizable MAX LV 0 Cur LV 2 Open LV 2 Max PV 0 Cur PV 1 Act PV 1 VG Size <475,71 GiB PE Size 4,00 MiB Total PE 121781 Alloc PE / Size 121781 / <475,71 GiB Free PE / Size 0 / 0 VG UUID jRYTXL-zjpY-lYr6-KODT-u0LJ-9fYf-YVDna7

    Hier oben sieht man das schon mit geändertem Namen. Der VG Name muss unterschiedlich sein. Auch dafür gibt es ein Tool.

    root@frank-MS-7C37:/mnt/crypthome/root# vgrename --help vgrename - Rename a volume group Rename a VG. vgrename VG VG_new [ COMMON_OPTIONS ] Rename a VG by specifying the VG UUID. vgrename String VG_new [ COMMON_OPTIONS ] Common options for command: [ -A|--autobackup y|n ] [ -f|--force ] [ --reportformat basic|json ] Common options for lvm: [ -d|--debug ] [ -h|--help ] [ -q|--quiet ] [ -v|--verbose ] [ -y|--yes ] [ -t|--test ] [ --commandprofile String ] [ --config String ] [ --driverloaded y|n ] [ --nolocking ] [ --lockopt String ] [ --longhelp ] [ --profile String ] [ --version ] Use --longhelp to show all options and advanced commands.

    Das muss dann so aussehen!

    vgrename lpZxyv-cNOS-ld2L-XgvG-QILa-caHS-AaIC3A vgubuntu2 ACHTUNG Es kann zu Datenverlust kommen, also wie immer, Hirn einschalten!

    Ich weiß, das die erste eingebaute Platte mit der Nummer /dev/nvme0n1 geführt wird. Die zweite, heute verbaute, hört dann auf den Namen /dev/nvme1n1. Die darf ich nicht anpacken, weil sonst das System nicht mehr startet.

    /etc/fstab

    # /etc/fstab: static file system information. # # Use 'blkid' to print the universally unique identifier for a # device; this may be used with UUID= as a more robust way to name devices # that works even if disks are added and removed. See fstab(5). # # <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass> /dev/mapper/vgubuntu-root / ext4 errors=remount-ro 0 1 # /boot was on /dev/nvme1n1p2 during installation UUID=178c7e51-a1d7-4ead-bbdf-a956eb7b754f /boot ext4 defaults 0 2 # /boot/efi was on /dev/nvme0n1p1 during installation UUID=7416-4553 /boot/efi vfat umask=0077 0 1 /dev/mapper/vgubuntu-swap_1 none swap sw 0 0

    Jo, wenn jetzt die Partition /dev/mapper/vgubuntu2-root / anstatt /dev/mapper/vgubuntu-root / heißt läuft nichts mehr. Nur um das zu verdeutlichen, auch das könnte man problemlos reparieren. Aber, ich möchte nur warnen!!

    Nachdem die Änderung durchgeführt wurde, habe ich den Rechner neugestartet. Puuh, Glück gehabt, richtige NVMe SSD erwischt 🙂

    Festplatte /dev/mapper/vgubuntu2-root: 463,58 GiB, 497754832896 Bytes, 972177408 Sektoren Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes

    Nun können wir die Platte ganz normal, wie oben beschrieben, mounten. Nun kann ich noch ein paar Dinge kopieren 😉

  • NGINX - Grundlagen worker_processes

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    Niemand hat geantwortet
  • NGINX - Standard .conf

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    3 Beiträge
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    FrankMF

    Als kleiner Tipp, die meisten Anbieter von Software haben mittlerweile Beispiele, wie man das konfiguriert. Hier mal ein Beispiel von Nextcloud.

    Link Preview Image Nginx configuration — Nextcloud latest Administration Manual latest documentation

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    (docs.nextcloud.com)