Linux Umstieg - 6 Jahre



  • An Weihnachten 2013 kam ich auf die Idee mir endlich mal ein Linux auf die Kiste zu machen, da ich nach dem Umstieg von Windows 7 auf Windows 8, das erste Mal die Kacheln gesehen hatte und ich persönlich so was von genervt war von der Art und Weise wie Microsoft Updates verteilt. Eine wichtige Voraussetzung gab es zu dieser Zeit nicht mehr, ich zockte nicht mehr am PC. Das machte die ganze Sache wesentlich einfacher.

    Also suchte ich nach einer Distribution, die ich erst mal neben Windows installierte. Beim Suchen im Netz stolperte ich über die Webseite distrowatch.com

    Diese Webseite erstellt eine Übersicht über alle verfügbaren Distributionen.

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    Fragt mich nicht mehr warum, aber irgendwie bin ich dann bei Linux Mint und dem Cinnamon Desktop gelandet. Dieser Desktop erinnert ein wenig an Windows 7, wahrscheinlich bin ich deswegen dort gelandet.

    Ich hatte bedingt durch Webseiten und eine Zeit des Zockens gewisse Linux Erfahrungen gemacht, die aber sehr einfach gestrickt waren. Aber ich wusste schon mal was eine Konsole ist, das kann helfen 🙂

    Jahrelang habe ich dann auf Linux Mint gesetzt und kann mich noch gut dran erinnern, das es dort am Anfang massenweise Bugs und Fehler gab. Aber, mir gefiel es und ich konnte alle Dinge erledigen, die ich zu der Zeit so am Rechner machte.

    Nach dem ein oder anderen Test einer anderen Distribution, kam ich immer wieder zu Linux Mint und Cinnamon zurück. Dann kam Debian Buster 10 und ich stolperte darüber, das es dort auch Cinnamon gab. Da ich zu dieser Zeit schon alle meine Server auf Debian hatte, lag es nahe das am Desktop auch mal auszuprobieren.

    So kam es, das ich Debian Buster 10 mit Cinnamon installierte und es seit dem auch immer noch nutze. Für das was ich mache, der "perfekte" Desktop 😉 Ja, ich weiß, Geschmäcker sind verschieden. Aber, es ist nur ein Werkzeug um was zu machen.

    Wenn Ihr Euch schon mal gefragt habt, was Metadaten sind, dann habt ihr auch darüber nachgedacht, warum andere Firmen damit Geld verdienen sollen. Ab diesem Punkt, kann man Windows nicht mehr einsetzen, ein Rätsel warum das überall in Firmen eingesetzt wird. Na gut, lassen wir das.

    Ich bin froh, wenn ich zu Hause meinen Linux Desktop sehe und fühle mich auf der Arbeit ein wenig verloren.

    Was will ich Euch mit diesem Post jetzt sagen? Es lohnt sich, das einfach mal auszuprobieren. Ja, die Installation kann auf verschiedenen Rechnern eine Herausforderung sein. Aber wenn es läuft, fühlt ihr Euch befreit 🙂

    Für Menschen, die auf dem PC zocken ist Linux keine Alternative und wird es auch vermutlich niemals werden. Ich habe das Problem umgangen, da ich heute wenn ich mal zocke, eine PS4 nutze. Stressfrei, einschalten, Spiel wählen und Spaß haben 🙂



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