• Wir testen mal kurz Armbian. Wie immer Debian Buster 😉

    https://www.armbian.com/nanopi-r4s/

    Ab auf die SD-Karte und den R4S damit gestartet. Über die UART-Konsole können wir jetzt den Boot Vorgang beobachten. Wenn die Ersteinrichtung (automatisch) erledigt ist, werden wir nach einem neuen Rootpasswort gefragt. Das kann ich leider jetzt nicht über die UART-Konsole eingeben!? (Eigene Dummheit, mein UART Kabel war falsch angeschlossen!) Ok, dann alternativ über SSH.

    In der UART-Konsole wird die aktuelle IP-Adresse angezeigt.

    ssh root@192.168.3.208
    

    Danach das Standard Passwort

    1234
    

    eingeben. Jetzt wird man nach einem neuen Passwort gefragt. Danach kommt was Neues.

    Choose default system command shell:
     
     1) bash
     2) zsh
    

    Ich teste hier jetzt mal zsh. Dann möchte er einen User Account anlegen. Ich meine mich erinnern zu können, das ich das für ein Minimal System verneinen muss. Danach sagt Armbian folgendes.

    You selected ZSH as your default shell. If you want to use it right away, please logout and login!
    

    Ok, dann machen wir das mal 🙂

    root@192.168.3.208's password: 
     _   _ ____  _   ____  _  _  ____  
    | \ | |  _ \(_) |  _ \| || |/ ___| 
    |  \| | |_) | | | |_) | || |\___ \ 
    | |\  |  __/| | |  _ <|__   _|__) |
    |_| \_|_|   |_| |_| \_\  |_||____/ 
                                       
    Welcome to Armbian 21.02.1 Buster with Linux 5.10.12-rockchip64
    
    System load:   2%           	Up time:       14 min		
    Memory usage:  12% of 977M   	IP:            192.168.3.208
    CPU temp:      55°C           	Usage of /:    6% of 30G    	
    
    [ General system configuration (beta): armbian-config ]
    
    Last login: Sat Feb  6 08:00:26 2021 from 192.168.3.213
    

    Schauen wir mal eben nach den Interfaces

    Netzwerk

    nanopi-r4s:~:# ip a
    1: lo: <LOOPBACK,UP,LOWER_UP> mtu 65536 qdisc noqueue state UNKNOWN group default qlen 1000
        link/loopback 00:00:00:00:00:00 brd 00:00:00:00:00:00
        inet 127.0.0.1/8 scope host lo
           valid_lft forever preferred_lft forever
        inet6 ::1/128 scope host 
           valid_lft forever preferred_lft forever
    2: enp1s0: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc pfifo_fast state UP group default qlen 1000
        link/ether 76:58:be:cf:c3:14 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
    3: eth1: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc mq state UP group default qlen 1000
        link/ether 80:1f:12:f4:e4:0f brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
        inet 192.168.3.208/24 brd 192.168.3.255 scope global dynamic noprefixroute eth1
           valid_lft 42329sec preferred_lft 42329sec
        inet6 fdb7:6cc1:261c:0:1428:4b01:1148:fedc/64 scope global noprefixroute 
           valid_lft forever preferred_lft forever
        inet6 2a02:908:1260:13a2:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx/64 scope global dynamic noprefixroute 
           valid_lft 5915sec preferred_lft 2315sec
        inet6 fe80::f117:86ae:f835:b92a/64 scope link noprefixroute 
           valid_lft forever preferred_lft forever
    

    eth1 entspricht der WAN-Schnittstelle des R4S. enp1s0 würde der LAN-Schnittstelle entsprechen. Diese seltsame Nummerierung, kann man wenn gewünscht, mit einem Kernel Start Parameter ändern. Findet man auch irgendwo hier im Forum.

    htop

    cb68ab0c-4b3f-469d-a131-019c8b89741d-image.png

    Fazit

    Ich denke das soll es mal gewesen sein. Man ist mit Armbian in der Lage sich den R4S in einen kleinen Headless Server zu verwandeln. Da er zwei USB3 Schnittstellen hat, für den ein oder anderen vielleicht interessant. Ich bleibe da beim ROCKPro64 😉

    Aber, für alles wo man zwei LAN-Schnittstellen benötigt ist der NanoPi R4S eine gute Wahl. Einer liegt ja mit OpenWrt bestückt unter meinem Tisch und macht die Firewall hinter meiner Fritzbox. Mittels VLAN usw. Auch dazu gibt es hier im Forum Beiträge.

    @Armbian: Der Release sieht gut aus. Danke!!

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