Optimales Filesystem für mariadb 10.3



  • ich hatte ja anfangs mal geschrieben, dass ich meinen "rocky" hautpsächlich in richtung dev-server für mysql / backend und die node-geschichte für die frontend entwicklung einsetzen möchte.

    Ursprünglich war der Plan einw Mysql 8 - da derzeit auch auf unseren Liveservern - Dell Intel Serversyteme - auf dem Rocky einzusetzen... Jedoch droppte Oracle step by step die arm64 unterstützung bzw. verweist auf ihr eigenes Oracle-Linux für "aktuelle" (die nun auch nur noch sporadisch für arm64 nachgereicht werden) ARM64 MySql 8.x Updates. ... Auch ihre Docker Images helfen hier nicht weiter ..

    D.h. schweren Herzens , seit 1999 Fan vom "echten" MySql, den Schritt in Richtung MariaDB gegangen (im Dev-Bereich ..) Hintergrund ist, dass der Update unseres NOCs mit ARM64 Rechner geplant ist .. da gibts ganz nette Maschinen von z.B. Avantek (1U - 48 Core Cavium z.B. - R120-T32 wer mal google möchte - und bevor ein "netter" User wieder denkt ich bin hier verbunden ... nein 😉 ) als Barebone für unter 2 K euro .. - und das Strom/Leistungsverhältnis von den ARMs ist einfach unschlagbar ...

    Lange Rede .. also .. MariaDb 10.3 .. Datenexport von rd. 20 GB MySQL 5.x Daten auf den Rocki .. mysqldump raus -> mit mysql < .sql wieder rein .. Alles wunderbar ..
    Btw: MariaDB ist schon klasse! .. (wird ja auch vom ur-mysql-team weiter entwickelt)

    Die wichtigsten 10 Tabellen sind meist partitioniert und haben durchschn. 2 Mio Einträge .. keine volltext-suchen, jedoch oft kombinierte index-operationen .. alles meist innodb .. (zu myisam derzeit kein unterschied feststellbar)

    Mit 4 GB im Rockpro und einer NVMe Evo ist das ganze schon eine over-the-edge Geschichte ... ist aber nicht Live .. sondern wie geschrieben, development ..

    Nebeneffekt von "leicht" unterdimensonierten Maschinen für die Entwickler / ung ist ... man muss seine queries sehr durchdacht / optimiert schreiben .. Hier werden Planungsfehler nicht von Hardware ersetzt .. Emfehle ich jedem "Jung-Entwickler" ...

    Früher musste man sich auch an die Speichergrenzen der Hardware richten (1 Kb beim ZX81 und später in der DOS Welt .. 640 KB ) .. 🙂

    Zurück zum Thema .. optimales Filesystem .. derzeit habe ich ein ext4 auf der nvme und sehr oft ploppt in den prozessen ein nachhinkender jbd2 prozess auf .. das ist das journaling blocking device .. lt google .. und wohl so im layer-design notwendig und richtig ..

    Unter meinem Rockpro / Armbian hatte ich ein Btrfs mal getestet, dass hatte es mir unter dem Docker Einsatz mal ganz übel gecrashed .. und ständige dmesg fehler bzgl. nodes rausgeworfen .... Ich hatten dann im Armbian Forum einen Thread / Frage dazu eröffnet, jedoch keine Antwort (bisher) erhalten .. Lt. Google kann man diesen dmesg eintrag zwar ignorieren, jedoch mag man halt gerne eine cleane dmesg ansicht 🙂 ..

    Habt ihr unter i/o hochlast r/w (dateigrößen 20 x ca. 1 GB) schon euer optimales filesystem gefunden oder noch andere tipps ?



  • Hallo @webstudio ,

    sehr spannendes Thema, wo ich jetzt nicht der Experte drin bin.

    Meine Erfahrungen mit BTRFS kann man hier irgendwo nachlesen, ich hatte da auch so meine Probleme mit. Somit bin ich wieder zurück auf "normalem" ext4.

    MariaDB nutze ich auch, auf meinem Test-Webserver und auch hier irgendwo auf dem Root. Kann da jetzt nichts zu sagen, funktioniert. Mir fehlen aber da tiefer gehende Erkenntnisse. Ich kann sie einrichten, absichern (hoffentlich nix vergessen) und bedienen. Arbeite aber auch nicht mit solchen Datenmengen.

    Vielleicht liest jemand mit, der das nötige Fachwissen besitzt.


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